Die städtischen Zentren sind wieder zu Sehnsuchtsorten geworden. Nicht mehr die funktionale und verkehrsgerechte Stadt, die Stadt als Büro und Arbeitsplatz, umgeben von suburbanen Schlafstädten prägt das Bild, sondern das städtische Zentrum als Bühne der Entertaining City, als Erlebnisraum und als Wohn- und Arbeitsort der Kreativen. Die Einheit von Leben, Wohnen, Arbeit, Kultur und Unterhaltung wird heute zumindest als Ideal wiederentdeckt, genauso wie die Idee der „europäischen Stadt“ als offene Stadt, als Ort der Toleranz, der Solidarität, der Vielfalt und der öffentlichen Angelegenheiten. Citykirchenprojekte reagieren auf diesen Wandel. Sie entwickeln urbane Sprachen des Glaubens. Sie sind offen für Alle in der Stadt. Sie sind da, wo die Menschen sind. So kehrt auch eine starke Form der Spiritualität in das Zentrum der Stadt zurück: die Religion. Köln, Düsseldorf, Oberhausen, Hamburg und Berlin: In Texten und in Gesprächen mit Protagonisten der Citykirchenarbeit und einem umfangreichen eigenständigen Fotoessay, das die Texte nicht „bebildert“, sondern einen ganz eigenen Zugang zum Inneren der Stadt findet, versucht dieses Buch das Geheimnis der städtischen Sehnsuchtsorte zu ergründen.
„Das kann es nicht sein“
Moderatorin Lisa Ortgies warnt vor dem geplanten Gesetz zur Familienpflege: Frauen müssen davor geschützt werden, dass die Belastung an ihnen hängenbleibt.
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